Löschgruppenfahrzeug 16-TS
Das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze (kurz: LF 16-TS) war vor allem in den 1970er ein weit verbreitetes Löschfahrzeug. Nahezu alle dieser Fahrzeuge wurden vom Bund für den erweiterten Katastrophenschutz beschafft. Ende der 1990er Jahre wurde erwogen, die Norm im Rahmen der Typenreduzierung zurückzuziehen. Man entschloss sich aber, das Fahrzeug als Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz aufrecht zu erhalten. Es wurde durch das LF-KatS ersetzt.
Das LF 16-TS verfügt nicht über einen eigenen Löschwasservorrat. Vielerorts wurde das Fahrzeug jedoch mit einer leistungsstärkeren Feuerlöschkreiselpumpe, die 2.400 l/min bei 8 bar und 3 Meter
geodätischer Saughöhe fördert, und einer Tragkraftspritze, die 1.600 l/min bei 8 bar und 3 Meter geodätischer Saughöhe fördert, ausgerüstet. Ferner verfügt es über 600 m B-Schlauch. Seine
Ausrüstung war primär für die Brandbekämpfung und Löschwasserförderung ausgelegt. In Hamburg wurden die LF 16-TS zusätzliche für technische Unfallhilfe ausgerüstet und tragen dann die Bezeichnung
LF 16-TH. Das LF 16-TS verfügte über einen Allradantrieb und hatte eine zulässige Gesamtmasse von 9 t.
| Fahrzeugdaten | |
|---|---|
| Abkürzung: | LF 16-TS |
| Land: | Deutschland |
| Besatzung: | 0/1/8/9 |
| Feuerlöschpumpe: | 16/8 |
| Tragkraftspritze: | 8/8 |
| Schaummittel: | 6 x 20 Liter |
| Zul. Gesamtgewicht: | 9.000 Kilogramm |
| Antrieb: | Allrad |
